Klassenfahrten zur oder mit der Filmschule Polifilm
Beruforientierende Projektwoche in der Filmschule Polifilm
- Die Schüler realisieren einen Film unter professionellen Bedingungen.
Klassenfahrten mit der Filmschule Polifilm
- Gemeinsam wird ein Film vor und während der Klassenfahrt und deren Thema (z.B. Gedächtnisstätte) entwickelt und gedreht.
Beschreibung
Bei der Arbeit an einem Film geht es nicht nur um das Heranführen an eine professionelle Herstellung von Medienprodukten, sondern auch um das Sensibilisieren für „universelle Werte“ , um das Gefühl für Integrität und persönliche Verantwortung. Die Schüler lernen den Produktionsprozesse einer professionellen Filmproduktion in allen Phasen ( von der Ideenfindung, Drehbuch schreiben, Casting, Storyboard und den Dreharbeiten etc. ) kennen, indem sie selbst hinter und vor der Kamera - unter Anleitung von Karl Lotz - einen eigenen Kurzspielfilm oder eine Dokumentation herstellen.
Filmemachen ist eine Möglichkeit, mehr über sich und seine Umstände zu erfahren. Jeder muss seinen Platz im Team finden, muss sich klar machen, welche Rolle er im Team spielen will. (Der Produktionsleiter steht für Verantwortung, der Regisseur für Weitblick. Sie stehen aber auch für die Ferne zum Team. Sie müssen aktiv werden, damit das Team sie als zugehörig anerkennt. Die Autoren müssen die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachten, die Schauspieler vor der Kamera in eine andere Persönlichkeit schlüpfen und durch ihr authentisches Spiel überzeugen.
Eine Filmproduktion ist ein Beispiel par excellence für eine moderne Kommunikationsplattform in der differenzierte menschliche, ökonomische, logistische und kreative Prozesse ablaufen, die sich immer gegenseitig beeinflussen. Es ist ein Prozess, in dem von einem Team unter Druck (ohne Spannung kann kein Film entstehen) ein eigenständiges Produkt hergestellt wird. Dabei müssen die Macher in dem Team hinter der Kamera ihren Platz durch Autorität und Souveränität behaupten, die Schauspieler vor der Kamera durch ihr Spiel begeistern. Die entstehenden Konfliktsituationen werden spielerisch gelöst.
Für den 5-tägigen Intensiv-Workshop steht professionelles Kamera-, Licht-, und Ton- Equipment zur Verfügung.
Anreise, Teilnehmerzahl und Gebühren
Anreise
Selbstständig
Teilnehmer
Mindestens 20 Schüler
Gebühren
Bei Unterbringung im Gemeinschaftsraum und Vollverpflegung Gebühr pro Schüler 125,- €
Ablaufplan
1. Tag
- Vermittlung von Grundlagen einer Filmproduktion von der Ideenfindung bis zum fertigen Film. (Struktur eines Drehbuches, Drehplan, Kalkulation für Dreharbeit und Casting, Disposition)
- Kennenlernen der Videotechnik.( Licht, Ton und Kamera) beim selbständigen Anfertigen von Videoporträts der Kursteilnehmer.
- Finden und Festlegen eines Themas für einen Kurzspielfilm.
2. Tag
- Fokussierung und Entscheidung für die Idee, die realisiert werden soll.
- Entwickeln der Idee zu einer Geschichte. Entwickeln der Figuren und deren Charaktere.
- Besetzung des Filmteams. Produktionsleiter, Regisseur (in der Regel der, dessen Idee realisiert wird) Kameramann, Szenenbild, Kostüm, Requisite.
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Schaffen einer kreativen Atmosphäre. Rollenspiele.
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Schreiben des Szenariums
3. Tag
- Schreiben des Drehbuches und des Storyboards
- Training mit Videotechnik beim Casting
- Besetzung der Rollen im Film Kameramann, Szenenbild, Kostüm, Requisite.
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Grundlagen der Inszenierung, Schauspielführung, Improvisationen
- Umsetzen des Drehbuches in ökonomische und organisatorische Abläufe,
Anfertigen der Kalkulation und des Drehplanes
- Motivsuche und Festlegung, Kostümproben
-
Letzte Vorbereitungen für die Filmproduktion, Schreiben der Disposition
4. Tag
- Drehen des Kurzspielfilmes
- Schnitt
5. Tag
- Schnitt, Mischung und Vorführung
- Abschlussbewertung